Fachstelle PEP Wegweiser

Medien & Materialien zu Essverhaltensstörungen

Informationen zu Essstörungen - Krankheitsbildern

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Selbsthilfebücher

Monika Gerlinghoff, Herbert Backmund (2004), Wege aus der Essstörung

Wege aus der Essstörung

Monika Gerlinghoff, Herbert Backmund (2004), Wege aus der Essstörung, Trias Verlag 4. Auflage.

Dieses Buch ist von zwei Ärzten konzipiert, die seit Jahren Patientinnen mit Magersucht und Bulimie behandeln. Das von ihnen entwickelte Therapiekonzept gilt als eines der erfolgreichsten. Der Ratgeber spricht sowohl Betroffene als auch Angehörige und Freunde an. Klar verständlich stellt er die verschiedenen Bedingungen vor, die zu Essstörungen führen. Betroffene selbst kommen zu Wort und erzählen von ihren Erfahrungen. Dabei zeigen sie auch , dass Essstörungen überwindbar sind.

Hier gewinnen Sie Mut, Ihr Problem selbst anzugehen. Nutzen Sie das Buch, um sich über Ihre eigene Situation klar zu werden. Hierbei helfen Ihnen die vielen Fragebögen, die eine erste Selbstanalyse möglich machen. Außerdem erfahren Sie, welche Therapien sich bei Magersucht und Bulimie empfehlen. Praktische Ratschläge zum Essverhalten runden den Ratgeber ab.

 

Simone Munsch (2011), Das Leben verschlingen?

munsch

Simone Munsch (2011), Das Leben verschlingen? Hilfe für Betroffene mit Binge-Eating-Störung (Essanfällen) und deren Angehörige. Mit Online-Materialien. 2., überarb. Aufl. Beltz Verlag.

Simone Munsch möchte mit diesem Buch zugleich Betroffene und Angehörige ansprechen und sie ermutigen, den Weg aus der Störung zu finden. Mit Informationen zur Störung, Handlungsanweisungen und hilfreichen Tipps ist das Buch ein ständiger Begleiter, wenn man sich aus dem Teufelskreis der Essanfälle befreien möchte. 

 

Christopher Fairburn (2013), Essattacken stoppen.

essattacken stoppen

Christopher Fairburn (2013), Essattacken stoppen. Ein Selbsthilfeprogramm gegen Binge Eatin, 3. Auflg. Hans Huber Verlag.

Vor allem in Konflikt- und Stresssituationen, aber auch in andauernden Lebenskrisen neigen viele Menschen zu Ess-Attacken. Hemmungsloses Hineinstopfen, Hineinschlingen von Nahrung, regelrechte "Essorgien" lösen aber keine Probleme, sondern werden zu einem Krankheitsbild, das der Behandlung und Therapie bedarf. Binge Eating Disorder (BED) ist eine Ess-Störung, die immer noch unterschätzt und oft einfach nicht erkannt wird. Dieses Selbsthilfeprogramm hat das Ziel, krankhafte Ess-Attacken zu erkennen, zu stoppen und dauerhaft abzuwehren. Es führt zu einem normalen, gesünderen Essverhalten zurück. Im Grundlagenteil wird zunächst das Krankheitsbild der Ess-Attacken definiert: Was ist eine Ess-Attacke? Wer ist davon betroffen? Wodurch werden Ess-Attacken ausgelöst? Wann sind sie ein wirkliches Krankheitsbild? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

 

Ulrike Schmidt, Janet Treasure (2011), Die Bulimie besiegen.

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Ulrike Schmidt, Janet Treasure (2011), Die Bulimie besiegen. Ein Selbsthilfe-Programm, Beltz.

Selbsthilfe bei Bulimie ist möglich. Hier erhalten Betroffene eine bewährte Therapie, eine konkrete Anleitung zur Selbsthilfe in Form eines Arbeits- und Übungsbuches, geschrieben von ausgewiesenen Expertinnen, die die Betroffenen Schritt für Schritt auf dem Weg zur Besserung begleiten. Die Autorinnen wenden sich an Frauen und Männer, die aus dem Teufelskreis des Ess- und Brechzwangs herausfinden wollen, an Angehörige und Freunde, aber auch an Therapeuten, die dieses Buch begleitend zu ihrer Behandlung einsetzen können.

 

Dagmar Pauli, Hans-Christoph Steinhausen (2006), Ratgeber Magersucht

ratgeber magersucht

Magersucht ist eine schwerwiegende Erkrankung mit gravierenden körperlichen und psychischen Auswirkungen. Das frühzeitige Erkennen einer Magersucht ermöglicht eine effektive und nachhaltige Behandlung und verbessert somit die Heilungschancen. Der Ratgeber informiert über Ursachen, Erscheinungsformen und Behandlungsmöglichkeiten bei Anorexie. Der Ratgeber wendet sich an Jugendliche, die an einer Magersucht leiden sowie an ihre Eltern und andere Bezugspersonen. Er soll dabei helfen eine beginnende Essstörung rechtzeitig zu erkennen und gemeinsam zu bewältigen. Der Ratgeber liefert konkrete Hinweise und Ratschläge, wie jugendliche Betroffene sich aus dem Teufelskreis der Magersucht befreien und welche Unterstützung ihnen dabei Eltern oder auch Lehrer geben können.

 

Fachbücher

Valerija Sipos, Ulrich Schweiger (2012), Therapie der Essstörungen durch Emotionsregulation

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Sipos und Schweiger (2012), Therapie der Essstörungen durch Emotionsregulation, Kohlhammer.

Emotionsregulation ist ein wesentlicher Faktor bei der Entstehung und Aufrechterhaltung einer Essstörung. Dieses an der Universität zu Lübeck entwickelte und erprobte Manual zeigt, wie durch die Verbesserung der Emotionsregulation die Essstörung überwunden werden kann. Psychoedukative Inhalte und therapeutische Interventionen werden ebenso beschrieben wie die Besonderheiten der Behandlung von Jugendlichen und das Management von Problemsituationen mit essgestörten Patientinnen. Das Buch richtet sich an Therapeuten, Ärzte, Pflegepersonal, aber auch an Patientinnen, die den ersten Teil als Selbsthilfemanual einsetzen können. Arbeitsmaterialien für die therapeutische Arbeit stehen über ContentPLUS zur Verfügung.

 

Katherina Giesemann (2012), Hungern im Überfluss

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Katherina Giesemann (2012), Hungern im Überfluss, Essstörungen in der ambulanten Psychotherapie, Klett-Cotta.

Das Buch versteht sich als Leitfaden für die ambulante Betreuung und Behandlung essgestörter PatientInnen. Die dargestellten psychotherapeutischen Ansätze reichen von tiefenpsychologisch fundierter und analytischer Psychotherapie über die Verhaltenstherapie hin zu Interventionen der systemischen Familientherapie und der Hypnotherapie. Ein ausführliches Kapitel ist den Fragen von Anamnese und Differenzialdiagnostik gewidmet. Oft sind der Hausarzt oder der Gynäkologe die ersten Anlaufstellen für essgestörte PatientInnen und ihre Eltern. Deshalb geben über die somatischen Symptome und deren Behandlung ein Hausarzt und ein Gynäkologe Auskunft. Zur umfassenden Betreuung gehören ausserdem die kompetente Ernährungsberatung sowie ein sicheres Hintergrundwissen, wann eine stationäre Therapie unausweichlich ist und nach welchen Kriterien eine geeignete Klinik ausgewählt wird. Den Abschluss des Buches bildet ein Beitrag zur frühkindlichen Fütterstörung, welcher Bezüge zu einer möglichen späteren Essstörung erhellt.

 

Jürg Liechti (2008), Magersucht in Therapie

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Jürg Liechti (2008), Magersucht in Therapie. Carl Auer Verla.

Dieses Buch gibt einen aktuellen Überblick über Theorie, klinische und ambulante Therapien bei Anorexia nervosa. Die Kernthese lautet, dass die Therapie von Magersucht idealerweise systemische, Verhaltens- und Familientherapie kombiniert. Besonderes Augenmerk wird auf die ressourcenorientierte Kontaktaufnahme mit der Patientin und auf die Gestaltung der Beziehungen aller Beteiligten innerhalb der Therapie gelegt. Anhand vieler Praxisbeispiele werden die Erklärungs- und Veränderungsmodelle sehr detailliert und nachvollziehbar dargestellt. Zahlreiche Dialoge, Fallsituationen und Anwendungsbeispiele veranschaulichen die Therapieprozesse und geben Therapeuten"Rezepte"für die Behandlung in die Hand.

 

Rolf Meermann, Ernst-Jürgen Boagart (2006), Essstörungen, Anorexie und Bulimie

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Rolf Meermann, Ernst-Jürgen Boagart (2006), Essstörungen, Anorexie und Bulimie. Ein kognitiv-verhaltenstherapeutischer Leitfaden für Therapeuten, Kohlhammer.

In diesem Buch wird ein störungsspezifisches, kognitiv-verhaltenstherapeutisch orientiertes Therapiemanual zur Behandlung von Essstörungen , d. h. Anorexie und Bulimie, vorgestellt. Inhaltlicher Schwerpunkt ist die Darstellung eines strukturierten, evidenzbasierten Vorgehens, das sich in langjähriger klinischer Arbeit entwickelt und bewährt hat und in einzelnen Bausteinen im stationären wie ambulanten Rahmen einsetzbar ist. Die therapeutischen Strategien werden konkret beschrieben und mit entsprechenden Therapiematerialien für Therapeut und Patient ergänzt. Die Arbeitsmaterialien finden sich auch auf der beigefügten CD-ROM.

 

Christoph Steinhausen (2005), Anorexia nervosa

anorexia nervosa

Christoph Steinhausen (2005), Anorexia nervosa. Leitfaden Kinder- und Jugendpsychotherapie Bd.7, Hogrefe-Verlag.

Die Anorexia nervosa ist eine gehäuft im Jugendalter, vereinzelt auch vor der Pubertät erstmals auftretende Essstörung, die häufig einen chronischen Verlauf hat. Eine langfristige Therapie und Betreuung der betroffenen Patienten ist daher erforderlich. Der Band bietet einen aktuellen und praxis-orientierten Überblick zum diagnostischen und therapeutischen Vorgehen bei Anorexia nervosa . Das Buch schildert den Stand der Forschung hinsichtlich Definition und Klassifikation, Epidemiologie, klinischer Symptomatik, Komorbidität und Differenzialdiagnose sowie Ätiologie, Therapie und Verlauf der Anorexia nervosa . Den Kern des Buches bilden 12 Leitlinien zur Diagnostik und Verlaufskontrolle sowie zur Behandlungsindikation und Therapie. Verfahren zur Diagnostik und Verlaufskontrolle werden in knapper Form vorgestellt. Die Umsetzung der Leitlinien in der klinischen Praxis wird durch Materialien erleichtert und anhand der Darstellung von ausführlichen Fallbeispielen veranschaulicht.

 

Geneen Roth (2005), Essen als Ersatz: Wie man den Teufelskreis durchbricht

anorexia nervosa

Geneen Roth (2005), Essen als Ersatz: Wie man den Teufelskreis durchbrich. rororo.

Geneen Roths Buch ist ein sehr praktischer, einfühlsamer, auch humorvoller Ratgeber für alle, die Essen in mehr oder weniger ausgeprätem Maße als "Ersatz" benutzen - als Ersatz für andere, vermeintlich nicht zu befriedigende Bedürfnisse und Wünsche. Es hilft, Essverhalten positiv zu beeinflussen, den Teufelskreis des Essens als Ersatz als Ersatz zu durchbrechen und ein entspanntes, an den wirklichen Bedürfnissen des Körpers orientiertes Verhältnis zur Nahrungsaufnahme zu entwickeln.

 

Studien und Artikel

 
 

Anlaufstelle Inselspital

Für Essstörungen

Kompetenzbereich Psychsomatik
C.L. Lory Haus
Tel 031 632 20 14
Fax 031 632 05 39
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Für Adipositas

Freiburgstrasse 15
Kinderklinik, Eingang 31
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Tel 031 632 40 70
udem@insel.ch



 

Anlaufstelle PEP

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